Den passenden Durchmesser einer Rohrreinigungsspirale bestimmen – warum Millimeter den Unterschied machen
1 | Zwei Größen spielen zusammen: Kabel und Werkzeug
2 | Warum zu dicke Spiralen mehr schaden als nützen
Verstopfung lösen in unter 10 Min!
3 | Innenbereich: Welche Spiral- und Werkzeuggrößen funktionieren wirklich?
4 | Außenleitungen verlangen größere Durchmesser
5 | Modulare Strategie statt “one size fits all”
6 | Erkennungszeichen für einen richtig gewählten Durchmesser
7 | Fazit
FAQ – drei kurze Antworten
Der Siphon unter Waschbecken, Dusche oder Küchenspüle ist gewollt der „erste Filter“ deines Rohrsystems: In seinem U-Bogen sammeln sich Haare, Seifenreste, Fett und kleine Fremdkörper – genau dort, wo das Wasser eine Geruchsbarriere bildet. Positiv daran: Der Engpass liegt gut erreichbar vor der Wand. Negativ: Sobald sich ein Pfropf bildet, läuft das Wasser nur noch zögerlich ab, gluckert oder steht ganz.
Wenn Wasser im WC hochsteigt oder gar nicht erst abläuft, ist der Schreck groß: Küche oder Dusche lassen sich zur Not noch meiden – die Toilette nicht. Zudem unterscheidet sich ein WC-Abfluss technisch von anderen Leitungen. Das S-Knie aus Porzellan hat einen engen Radius und eine Glasur, die bei falschem Werkzeug schnell verkratzt. Chemische Rohrfrei-Granulate richten hier oft mehr Schaden als Nutzen an, weil ihre Hitzeentwicklung die Keramik sprengen oder Dichtungen zerstören kann. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Vorgehen löst du die allermeisten Verstopfungen selbst – schnell, sicher und ohne teueren Notdienst. In den nächsten Abschnitten erfährst du zuerst, welche Sofortmaßnahmen die Lage unter Kontrolle bringen, und anschließend, wie du mit Pömpel, gummierter WC-Spirale oder Pressluft dauerhaft freie Bahn schaffst.
Technisch korrekt wäre „biegsame Welle“, denn die Spirale überträgt Drehmoment wie eine Gelenkwelle. Der Begriff wird vor allem in alten Handwerkerbüchern verwendet – das Produkt ist identisch.